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  »»Die Geschichte der Deutschen und Russen ist auch eine Geschichte
einander zugefügten Unrechts und gemeinsam erlittener Tragödien.
Dass aus dem Wissen darum Verständigung erwachsen kann, ist die
Hoffnung, die sich mit der eindrucksvollen Sammlung ostwestlicher
Lebensläufe von Bruni Adler verbindet.«

Klaus Bednarz
Autor und Journalist.


»Bruni Adler möchte das Leiden und Sterben von Opfern beschreiben, deren Stimmen bislang weder in Russland noch in Deutschland zu hören waren: deutsche Soldaten und Kriegsgefangene, Opfer von Vergewaltigungen, ehemalige
›Ostarbeiter‹ und ›Angehörige nationaler Minderheiten‹. Denn wer wissen will, wie
Menschen die Schrecken des Krieges und der Diktaturen des 20. Jahrhunderts erlebt haben, muß sich den Erinnerungen jener zuwenden, die in der inszenierten und veröffentlichten Meinung keinen Platz gefunden haben. Die Geschichten, die Bruni Adler erzählt, weisen in ein Gelände, das noch nicht erkundet ist.
In ihren Miniaturen des Schreckens gelingt es der Autorin auf eindrucksvolle Weise, die Erfahrungen der Zeitgenossen so zur Sprache zu bringen, dass die Stereotypen von Tätern, Opfern, Helden und Verrätern verblassen.«

Prof. Dr. Jörg Baberowski

Humboldt-Universität Berlin


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  »Das Buch ›Geteilte Erinnerung‹ von Bruni Adler will Brücken schlagen nicht nur zwischen Deutschen und Polen, zwischen Christen, Juden und Atheisten, sondern auch zwischen den Generationen. Der Leser ist aufgefordert, sich für die Erfahrungen, für das Leid des anderen zu öffnen. Das Miteinander- Teilen von Erinnerung soll ein Schritt hin zu einem gemeinsamen deutsch-polnischen Geschichtsverständnis sein und damit im wörtlichen Sinn völkerverbindend – und also wäre es sehr zu begrüßen, wenn es bald auch eine polnische Ausgabe dieses Buches gäbe.«

Thomas Urban, Süddeutsche Zeitung, Warschau


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  »An Darstellungen großer Katastrophen und Verbrechen des NS-Regimes und des 2. Weltkrieges fehlt es nicht, wohl aber an intensiverer Kenntnis davon, wie Menschen ohne exponierte Funktion die Hitlerzeit erlebt haben.
Spätere Generationen lebten und leben oft in dem Irrtum, die Älteren hätten damals wissen müssen (oder können), was die Nachgeborenen (schon) von Anfang an wussten. Wer aber keine Chance bekommt oder nicht bereit ist, sich in die Situation eines anderen Menschen hinein zu versetzen, wird ihn schwerlich begreifen.
Diese Chance bietet Bruni Adler in zwanzig Begegnungen mit Zeitzeugen. Sie macht durch diese Zwiesprache mit der Kriegsgeneration eine zum Glück fremd gewordene Welt begreifbarer und verständlicher – und nur aus Begriffenem kann man etwas lernen.
Wer allein Schuldige sucht, riskiert, nichts zu verstehen.«

Manfred Rommel


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Termine


05.10.2010
Lesung im Lesecafe der Stadtbücherei Ravensburg. Veranstalter ist das Bürgerbüro Ravensburg (20:00 Uhr)

11.10.2010
Lesung in der Katholischen Akademie Weingarten

12.10.2010
Lesung im Rahmen der "4. Polnische Woche" und 20-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Biberach-Swidnica veranstaltet vom Partnerschaftsverein Biberach und dem Kulturamt Biberach (19:00 Uhr)

14.10.2010
Lesung im Festsaal des alten Gymnasiums, Rottweil, Kapellenhof 6 Veranstaltet von dem Verein der Ehemaligen und Freunden des Albert Magnus Gymnasiums, der Katholischen Erwachsenenbildung Rottweil und der VHS Rottweil. (20:00 Uhr)

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